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S E P T E M B E R

Kursbeginn: Starke Eltern - starke Kinder.
Die Elternkurse „Starke Eltern – starke Kinder“ gehen grundsätzlich von der Erziehungskompetenz bei Müttern und Vätern aus. Anhand des Modells der „anleitenden Erziehung“ werden Eltern in ihrem Erziehungsprozess begleitet.
Ziel dieses (Pflege-)Elternkurses ist es, Pflegeeltern in ihrer Aufgabe zu unterstützen, auf ihre ganz eigene Art eine glückliche Familie zu sein. Außerdem sollen ihre Fähigkeiten zum Verhandeln, Grenzen setzen und Zuhören erweitert und ihre Kräfte (wieder) verfügbar  gemacht werden.Um diese Ziele zu erreichen, hilft der Kurs, das eigene Handeln zu reflektieren und eine gute Grundhaltung zu entwickeln. Er vermittelt das Modell der „anleitenden Erziehung“, das vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelt und zertifiziert wurde. Er umfasst einen Basis- und einen Aufbaukurs mit jeweils fünf Kurseinheiten.
Die Pflegeeltern erhalten Input, können spielerisch etwas Neues ausprobieren, mit anderen Pflegeeltern ihre Erfahrungen austauschen und das Gelernte im Alltag üben.

HILDEGARD FÜRSCHÜTTE, zertifizierte Kursleiterin für „Starke Eltern – starke Kinder“, Pflegeelternschule PFIFF;   
BARBARA BENZ, Diplom-Pädagogin, Pflegemutter

Dienstag 1.9.2010, 10.30-13 Uhr.
 
Weitere Termine: 1.9., 8.9., 15.9., 22.9., 29.9.2010,  20.10, 27.10, 3.11., 10.11. und 17.11.2010
 
 
 
Schreibwerkstatt für Entwicklungsberichte.
Nicht nur die tägliche Erziehungsarbeit mit dem Pflegekind gehört zur Professionalität von Pflegeeltern sondern auch die Darstellung der Entwicklung des Pflegekindes in Form von Entwicklungsberichten. Gute  Berichte über die Entwicklung der Kinder, Beobachtungen und Beschreibungen ohne Bewertung sind ein wichtiger Beitrag der Pflegeeltern für die Hilfeplanung.
Sie erfahren in diesem Seminar anhand von praktischen Beispielen, wie Sie Entwicklungsberichte inhaltlich gestalten, sinnvoll gliedern und wie Sie das Verhalten Ihres Pflegekindes beschreiben, ohne es zu bewerten. Konkrete Fragen der Teilnehmer werden bei der Erarbeitung der Berichte gerne einbezogen.

BURGA BUDDENSIEK, Journalistin, Soziologin M.A., Pflegemutter

Donnerstag, 9.9.2010, 19.30-22 Uhr.
 
 
 
Beginn 1. Kurs: "Erste Hilfe am Kind."
Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die sich entschlossen haben, ein Pflegekind aufzunehmen. An zwei Vormittagen, jeweils für zwei Stunden, sollen Maßnahmen für die medizinische Erstversorgung am Kind besprochen und ausprobiert werden. Themen sind u.a.
  • die Rettungskette,
  • Verbände,
  • Vergiftungen,
  • Maßnahmen bei Stürzen,
  • Maßnahmen bei Atemstörungen,
  • Bauchschmerzen und ähnliches.
Selbstverständlich können auch eigene Fragen eingebracht werden.

KAI VON RENTELN, Lehrrettungsassistent, Diplom-Psychologe

Donnerstag, 9.9.2010, 10-12 Uhr.
Anmeldung
 
 
 
Entwicklungsaufgaben für Kinder im Alter von 0-6 Jahren.
Alltägliche Anforderungen stellen Kinder vor Entwicklungsaufgaben. Sie sollten altersgemäß bewältigt werden, damit sich physisches wie psychisches Wohlbefinden einstellt – unterstützt und bestärkt durch bestätigende Reaktionen der Umwelt. Die Entwicklungsaufgaben sind vielfältig. Jedes Lebensjahr hat seine eigenen Besonderheiten im Blick darauf, was ein Kind bewältigen muss, um sich gut zu entwickeln. An diesem Abend werden die wesentlichen Entwicklungsschritte im Alter von 0 bis 6 Jahren erläutert und gemeinsam überlegt, wie dieses Wissen ganz praktisch im Alltag der Pflegeeltern und Paten angewendet werden kann.

MARION FINCK, Diplom-Pädagogin, systemische Beraterin, Dozentin in der Erzieherausbildung

Mittwoch, 29.9.2010, 19.30-22 Uhr.
 
 
 

O K T O B E R

Der Start ins Schulleben: So unterstützen Sie Kinder im Grundschulalter.
Grundschulkinder müssen emotional, sozial, motorisch und kognitiv schulfähig sein und die dazugehörigen Basiskompetenzen trainieren. Um das Kind zu ermutigen, bedarf es besonderer unterstützender Verhaltensweisen der Eltern und Lehrer. Auch die Entwicklung von Leistungsmotivation und die kindlichen Überzeugung, Erfolg zu haben,  bilden eine wesentliche Grundlage für das eigene Selbstkonzept, das ausschlaggebend für ein stabiles Selbstwertgefühl ist. Hilfreiche Verhaltensweisen für Pflegeeltern, auch in der Kommunikation mit Lehrern, werden diskutiert und auf ihre Alltagstauglichkeit hin überprüft.

MARION FINCK, Diplom-Pädagogin, systemische Beraterin, Dozentin in der Erzieherausbildung

Dienstag, 26.10.2010, 19.30-22 Uhr.

 

Umgangskontakte mit drogenabhängigen Herkunftseltern.
Das Einhalten von Terminen und Absprachen für Umgangskontakte ist mit suchtmittelabhängigen Herkunftseltern oftmals schwierig. Dennoch ist es für das Kind sehr wichtig, Kontakt zu seinen leiblichen Eltern zu halten und kindgerecht über deren Suchterkrankung aufgeklärt zu werden, um zu vermeiden, dass es sich für die Drogenabhängigkeit seiner Eltern oder gar für die eigene Fremdunterbringung verantwortlich fühlt.An diesem Abend wird Hintergrundwissen über die Lebenswelt von Kindern suchtmittelabhängiger Eltern vermittelt. Darüber hinaus bietet er Raum für individuelle Fragestellungen und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungswegen.    
 
SUSANNE JUNKER, Ragazza e.V.
CORRINA KOOB, IGLU-Beratungsstelle    
ANGELA RADKE, Palette-Suchtberatung
 
Donnerstag, 28.10.2010, 19.30-22 Uhr.

 

 

N O V E M B E R

Der unkonzentrierte "Zappelphilipp": Wie können Sie AD(H)S-Kindern helfen.
Bei immer mehr Kindern wird AD(H)S -– die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – diagnostiziert. Die Diagnose allein hilft jedoch nicht, den Alltag besser zu bewältigen. An diesem Abend lernen Sie mögliche Ursachen, Behandlungsmethoden sowie Tipps und Tricks kennen, um im Alltag besser zurecht zu kommen.

 
BRITTA FRANK, Ergotherapeutin, Therapeutin für Sensorische Integration (zert. Deutscher Verband der Ergotherapeuten)    
ELISABETH GRAF-FRANK, Sozialpädagogin, Diplom-Soziologin
 
Dienstag, 9.11.2010, 19.30-22 Uhr.
 
 
 

Was sind Borderline-Störungen? Wie geht man mit "Borderline-Eltern" um?
Borderline-Störungen sind gekennzeichnet durch Symptome wie Impulsdurchbrüche, instabile Beziehungsmuster, Selbstverletzungen, Gefühle innerer Leere, Suizidgedanken und -versuche und ausgeprägte Verlassenheitsängste. Diese können dazu führen, dass Borderline-Betroffene nicht in der Lage sind, sich angemessen um ihre Kinder zu kümmern. Es besteht die Gefahr, dass an den Kindern unbewusst die Traumatisierungen wiederholt werden, die die Eltern in ihrer Kindheit selbst erfahren haben (z.B. durch Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung). Wie wirkt sich die Borderline-Störung auf die Beziehung zu Kindern aus? Wie sieht die „Innenwelt“ von Borderline-Betoffenen aus? Wie können im Kontakt Eskalationen vermieden werden?Nach einer theoretischen Einführung sollen an diesem Abend Antworten auf diese und andere Fragen gefunden werden.
 
ELISABETH ONNASCH, Diplom Psychologin, Familientherapeutin und Supervisorin   
 
Mittwoch, 24.11.2010, 19.30-22 Uhr.
 
 

 
Beginn 1. Kurs: "Biografiearbeit: Arbeiten mit dem Erinnerungsbuch."
Das Erinnerungsbuch bietet Unterstützung, viele Anregungen und auch einen Rahmen, mit dem Pflegekind gemeinsam dessen Geschichte zu betrachten und mit ihm ein Buch zu gestalten.In einer festen Gruppe, die sich dreimal trifft, werden Anregungen vermittelt, sich mit der Biografie des Pflegekindes zu beschäftigen und mit dem Erinnerungsbuch kreativ umzugehen.
Zum Beispiel:
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für die einzelnen Seiten des Erinnerungsbuches?
  • Was ist hilfreich im Umgang mit dem Erinnerungsbuch?
  • Wie vermittle ich meinem Pflegekind wertfrei und respektvoll kritische Wahrheiten?
  • Wie kann ich meinPflegekind anregen, ohne ihm fremde Sichtweisen „einzuimpfen“?

 

CHRISTEL REINBERG, Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin
 
Mittwoch, 24.11.2010, 10-12 Uhr.
Anmeldung
 
 

 
Beginn 2. Kurs: "Erste Hilfe am Kind."
Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die sich entschlossen haben, ein Pflegekind aufzunehmen. An zwei Vormittagen, jeweils für zwei Stunden, sollen Maßnahmen für die medizinische Erstversorgung am Kind besprochen und ausprobiert werden. Themen sind u.a.
  • die Rettungskette,
  • Verbände,
  • Vergiftungen,
  • Maßnahmen bei Stürzen,
  • Maßnahmen bei Atemstörungen,
  • Bauchschmerzen und ähnliches.
Selbstverständlich können auch eigene Fragen eingebracht werden.

KAI VON RENTELN, Lehrrettungsassistent, Diplom-Psychologe

Mittwoch, 24.11.2010, 10-12 Uhr.
Anmeldung
 
 
 
 
 
 
 

 

 
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