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Wie wird ein Kind Pflegekind? |
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Nicht immer können Eltern ihren Kindern das geben, was Grundlage einer stabilen Entwicklung ist: Liebe, Fürsorge, Respekt und Grenzen. Diese Eltern zu verurteilen, ist vorschnell, denn die Gründe und Hintergründe, die dazu führen, dass Eltern ihre Kinder nicht
mehr versorgen können, sind vielfältig. Der Psychologe Arnim Westermann
hat einmal gesagt: „Was es bedeutet, Mutter oder Vater zu sein, lernt
ein Mensch in erster Linie in seiner eigenen Kindheit ...“.
Wenn zu ersten negativen
Erfahrungen dann später noch weitere Belastungen hinzukommen, sind
Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder oft überfordert. Die Kinder
bekommen das zu spüren und reagieren darauf. Sie sind besonders
anhänglich oder aggressiv, schotten sich ab oder sind laut und
auffällig, manche sind hoch sensibel, andere phantasieren sich in eine
bessere Welt. Es sind Kinder, die nicht die besten Startbedingungen
hatten in ihrem Leben. Elementare Bedürfnisse wie Schutz und
Geborgenheit, Essen und Trinken, Wärme und Anerkennung sind häufig auf
der Strecke geblieben. Für Kinder aller Altersstufen und aller
Nationalitäten, behinderte Kinder, Einzelkinder oder auch Geschwister
werden Pflegefamilien gesucht.
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