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Wir wünschen uns für die
Kinder offene, tolerante Menschen, die geduldig sind und Belastungen aushalten
können. Gut ist es auch, wenn Sie sich einem fremden Kind liebevoll zuwenden,
gleichzeitig aber Grenzen setzen und Grenzen akzeptieren können. Noch besser,
wenn Sie flexibel sind und sich zutrauen, auch mit unvorhergesehenen
Situationen umgehen zu können.
Die Lebensform, die Sie gewählt haben, spielt für uns keine Rolle. Alle
Familienmitglieder müssen mit der Aufnahme eines Pflegekindes einverstanden
sein. Ihr Familienstand, Ihr Alter und Ihr Beruf sind für uns nicht
ausschlaggebend. Unabdingbar ist aber, dass Sie genügend Zeit und Platz für
eine/n weitere/n kleine/n oder auch größere/n MitbewohnerIn haben und dass Ihr
jüngstes Kind älter als zwei Jahre ist. Sie haben keine lebensbedrohliche
Krankheit und können ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorweisen.
Und für die Bereitschaftspflege
und die zeitlich
befristete Vollzeitpflege gilt: Sie sind bereit, Ihre Berufstätigkeit eine
Zeit lang zurück zu stellen. Für den Unterhalt und die Erziehung eines
Pflegekindes erhalten Sie Geld. Sie dürfen aber nicht finanziell vom Pflegegeld
abhängig sein.
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