Junge unbegleitete Flüchtlinge brauchen Unterstützung

Übernehmen Sie eine Patenschaft oder werden Sie Pflegefamilie!

 

Junge Flüchtlinge, die unbegleitet in Hamburg ankommen, haben in der Regel extreme Erfahrungen hinter sich: Krieg, Gewalt oder Verfolgung in ihrem Herkunftsland oder Naturkatastrophen, die ihnen und ihren Familien die Existenzgrundlage entzogen haben sowie eine gefährliche Flucht, bei der viele ihr Leben riskiert haben. Sie finden sich in einem unbekannten Exil, einer fremden Kultur wieder, in der sie sich ohne Unterstützung von Angehörigen zurecht finden müssen.

 

Die Basisversorgung der jungen Flüchtlinge ist gesichert. In Deutschland werden unbegleitete Flüchtlinge, die noch minderjährig sind in betreuten Einrichtungen für Flüchtlinge (BEF) oder Wohngruppen und Jugendwohnungen (Jugendhilfeeinrichtungen) untergebracht, wo sie bis zur Volljährigkeit oder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres bleiben können. Junge Flüchtlinge, die älter als 18 Jahre sind und alleine nach Deutschland kommen, werden grundsätzlich als Erwachsene angesehen und werden in entsprechenden Einrichtungen untergebracht. Eine Betreuung der jungen Menschen im Sinne der Jugendhilfe ist hier nicht vorgesehen.

 

Aber die minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlinge brauchen eine besondere Aufmerksamkeit und weiterreichende Unterstützung, um sich in einer neuen Kultur zurecht zu finden und zu integrieren. So eine notwendige Unterstützung kann zum Beispiel im Rahmen einer Patenschaft erfolgen. Für einige der Kinder und Jugendlichen ist es sinnvoll, dass sie nach den Erfahrungen der Flucht in einer Pflegefamilie leben können, um sich zu stabilisieren und eine neue Lebensperspektive zu entwickeln.

 

PFIFF sucht Personen, die eine Patenschaft für einen jungen Flüchtling übernehmen sowie Familien bzw. Einzelpersonen, die sich vorstellen können, einen jungen Flüchtling aufzunehmen.

 

Das Patenschaftsprojekt für junge Flüchtlinge wird gefördert von

  • der Deutschen Fernsehlotterie,
  • der Bürgerstiftung Hamburg und
  • der UNO-Flüchtlingshilfe.